Rückblick
Kurze Geschichte des Hauses und des Heimatmuseums
Ein J.J. Sylvester betrieb in dem auf dem Grundstück befindlichen Haus ein Ladengeschäft, bevor das Gebäude 1904 durch ein Feuer vernichtet und 1905 auf den alten Grundmauern neu aufgebaut wurde. Bauherr war der Kaufmann Heinrich Vietsen, der im Erdgeschoss links des Gebäudes, wo heute die Aufsicht ihren Platz hat, einen Laden betrieb, bei dem es sich wohl um ein Bekleidungsgeschäft handelte. 1928 oder 1929 zog die Verwaltung der Kirchspielslandgemeinde Brunsbüttel, die seit 1910 im Matthias-Boie-Haus untergebracht war, in dieses Gebäude um, das nun bis zur Zusammenlegung von Brunsbüttel und Brunsbüttelkoog im Jahre 1970 als Rathaus genutzt wurde. 1971 erfolgte dann ein Umbau zur Nutzung als Außenstelle des Kreisgesundheitsamts. Außerdem waren im Gebäude eine Außenstelle der Stadtverwaltung sowie das Tourismusbüro für den Fremdenverkehrsverein Brunsbüttel untergebracht. Nach der Renovierung 1988 wurde das Obergeschoss bereits als Museum genutzt, bevor 1989 die Kreisdienststelle ausgelagert und auch das Erdgeschoss für Museumszwecke hergerichtet wurde. Am 7. Juli 1990 erfolgte die offizielle Eröffnung des Heimatmuseums für den Besucherverkehr. Betrieben wurde es von der Stadt Brunsbüttel und dem Verein für Brunsbütteler Geschichte, der neben Ausstellungsräumen auch sein Archiv im Museum unterhält. Mit Wirkung vom 1.1.2007 übertrug die Stadt der Volkshochschule Brunsbüttel e.V. die Betreiberschaft des Heimatmuseums, da sonst wegen kommunaler Sparmaßnahmen eventuell eine Schließung gedroht hätte.
Die Wurzeln des Heimatmuseums liegen im Matthias-Boie-Haus, in dessen geräumiger Diele der Verein für Brunsbütteler Geschichte 1952 einen Heimatraum einrichtete.
Ein Teil unserer Ausstellung geht über das rein Ortsgeschichtliche hinaus und zeigt anhand von z.B. Haushaltsgegenständen, wie die Menschen früher nicht nur in Brunsbüttel Arbeiten im Haushalt verrichtet haben.
Das Museum ist noch auf der Suche nach Gegenständen und Fotos, mit deren Hilfe wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert veranschaulicht und erläutert werden können.




























