Auf ein Wort:

Liebe Brunsbütteler,

wozu ist ein Gästebuch da? Zum Loben, zur Kritik, zur Kommunikation – denke ich. Und genau dafür nutzen unsere Gäste es reichlich. Schauen Sie einmal in unser Gästebuch! Aus einigen Eintragungen kann man entnehmen, dass unser Haus gern als Programmpunkt für Familientreffen oder andere Erinnerungen genutzt wird:
„Familie S...-L... war hier und dankt! Ein wunderschönes Museum.“ (März 2014)
„Sehr schönes Museum und schöne Erinnerungen an meinen liebsten Opalein.“ Und:
„Muchas Felicidades per su museo. Gracias por la invitation! Maco Ruiz“ (Familie H..., März 2014)
„Vielen Dank für diese schöne Visitenkarte Ihrer Stadt!“ (Besucher aus Hamburg, Mai 2014)
„Klassentreffen bei Tine in Dingen – ehemals OI S1, Husum: schöner Elbdeich, wunderbares Heimatmuseum und gleich die Besichtigung der Kirche. Es gefällt uns sehr!“ (Juni 2014)

So einfach kann man Menschen zufrieden stimmen. Planen Sie einfach das Museum bei Besuchen von Freunden und Bekannten, bei Ehemaligentreffen u.v.m. mit ein! Ihre Gäste werden es Ihnen danken – wie man es in unserem Gästebuch liest. Sie dürfen selbstverständlich auch ohne Begleitung jederzeit das Museum und seine Sonderausstellungen besuchen.

Der Eintritt ist zu den Öffnungszeiten frei. Und damit es auch weiterhin so bleibt, steht eine recht große auffällige Spendenkiste am Ausgang.

Ihre VHS


Die Ausstellung „Die Elbe - alles im Fluss, Geschichte einer maritimen Landschaft“ war ein Publikumsrenner im Brunsbütteler Heimatmuseum. Der Grundstock der Exponate, es handelt sich um 14 Themenbanner, sind als Wanderausstellung konzipiert und können über die VHS ausgeliehen werden. Näheres über die Bedingungen erfahren Sie hier.


5701
'Probebühne des Dritten Reiches?' -Vortrag
 
Ingaburgh Klatt

Termin:
Sa.,18.02., 15:00 - 16:30

Heimatmuseum, Markt 4, Brunsbüttel

2 U-Std.
Gebühr: 5,00 €
VHS-Mitgl. 4,50 €
'Ein frühes Konzentrationslager in der alten Direktorenvilla in Ahrensbök - und wie es weiterging...'

In der 1883 erbauten Villa eines Zuckerfabrikanten in Ahrensbök-Holstendorf war vom 3. Oktober bis zum 5. Dezember 1933 ein Konzentrationslager eingerichtet. Unmittelbar danach wurden dort bis Ostern 1934 Realschüler im nationalsozialistischen Sinne erzogen.
Ab 1936 war die Villa Verwaltungsgebäude einer Flachsröste, einer Firma, die aus Flachs Leinen gewann. Das war ein langwieriger Verarbeitungsprozess, in dem insbesondere Frauen beschäftigt waren, zuerst Spezialistinnen aus Schlesien, nach 1940 Zwangsarbeiter/innen u.a. aus der Sowjetunion.
Im April 1945 zogen Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz auf ihrem Todesmarsch durch Ahrensbök, um in Neustadt auf die Häftlingsschiffe in der Lübecker Bucht gebracht zu werden. Nach einem britischen Bombenangriff am 3. Mai 1945 brannten und sanken die Schiffe, nur wenige Häftlinge überlebten.
Seit 2001 beherbergt die alte Villa die Gedenkstätte Ahrensbök. In ihr werden - wie kaum anderswo - am authentischen Ort Beginn, Alltag und Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft thematisiert.

Seit 2012 ist die Historikerin Dr. Ingaburgh Klatt Vorsitzende des Trägervereins der Gedenkstätte Ahrensbök/Gruppe 33 e.V.
Sie berichtet über die wechselvolle Geschichte dieses Denkmals.
5750
`Heiß begehrt und viel getauscht' : Sammelbilder - und -figuren
 
Termin:
So.,09.07., 15:00 - 16:30

Heimatmuseum, Markt 4, Brunsbüttel

Eröffnung der Ausstellung mit Sammelbildern und -figuren aus dem Industriemuseum Elmshorn mit einer Einführung von Bärbel Böhnke M.A

Haben Sie auch gesammelt? An der Supermarktkasse erhält man sie ab einem bestimmten Einkaufswert als Bonus, in den kleinen Tabakgeschäften liegen sie zum Kauf bereit: Klebebilder, ob zum Thema Fußball, Elsa & Anna oder Tierwelt - für jeden ist etwas dabei. Milliarden Klebebilder werden jährlich weltweit verkauft.
Doch wann fing alles an? Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es bereits die bunten Sammelbilder - als Beigabe zu Produkten im Rahmen einer Marketingstrategie.
Das Industriemuseum Elmshorn hat die besondere stadtgeschichtliche Perspektive auf Sammelbilder und Figuren gelenkt: 1928 begann in Elmshorn das Sammelfieber. Mit jedem Pfund Margarine der Sorte ²Echte Wagner" gab es ein Bild gratis. Die Anzahl der herausgegebenen Bilder war immens, bei der Themenfindung gab es keine Grenzen: wichtige Ereignisse der politischen Weltgeschichte, Szenen aus fernen Ländern, Tier- und Naturwelten bis hin zu Bilderrätseln, humoristischen Darstellungen und Zukunftsvisionen. Neben den Klebebildchen und ihren Sammelbüchern findet sich auch Dreidimensionales in der Ausstellung. Was haben Zootiere, See- und Landfahrzeuge, Städtewahrzeichen, Tiere der Urzeit und Krippenfiguren gemein? Sie alle waren Beigaben der Lebensmittelindustrie wie der Holsteinischen Margarinewerke Wagner & Co., der EDEKA, Kölln, Ei-fein und vieler anderer Firmen. Motivationen waren und sind bis heute Kundenbindung und Kunden-Neuakquise. Manchmal stehen aber auch ein Bildungsanspruch oder aktive Leseförderung im Hintergrund.
Wir danken dem Industriemuseum für die Möglichkeit, die Ausstellung in unserem Heimatmuseum zeigen zu können.

gebührenfrei
Die Ausstellung wid gezeigt vom 9.7.-8.10.2017 zu den Öffnungszeiten des Museums
5751
'Heiß begehrt und viel getauscht': Lehrereinführung
 
Silke Eikermann-Moseberg

Termin:
Di.,04.07., 15:00 - 16:00

Heimatmuseum, Markt 4, Brunsbüttel

1 U-Std.
Gebühr: 2,50 €
VHS-Mitgl. 2,50 €
nur für Lehrende und Erziehende

Nach einer Führung durch die Ausstellung werden Informationen zur Weitervermittlung gegeben.

5753
'Heiß begehrt und viel getauscht': Öffentliche Führung
 
Silke Eikermann-Moseberg

Termin:

ELBEFORUM, Von-Humboldt-Platz 5, Brunsbüttel

1 U-Std.
Gebühr: 2,50 €
VHS-Mitgl. 2,50 €
Heiß begehrt und viel getauscht: Sammelbilder und -figuren

Gegeben werden Informationen und Hintergründe zur Ausstellung und den Exponaten

5756
Kaffeegeschichten (Kurzführung)
 
Silke Eikermann-Moseberg

Termin:
Di.,30.05., 15:00 - 15:30

Heimatmuseum, Markt 4, Brunsbüttel

1 U-Std.
Gebühr: 1,00 €
VHS-Mitgl. 1,00 €
Kurzführung: Seit wann trinkt man in Europa Kaffee? Wie hat man ihn früher zubereitet und getrunken? Was hat sich im Alltag dadurch verändert? Womit hat man sich in Zeiten der Not beholfen? Erfahren Sie mehr zu den Exponaten, die über Kaffeeherstellung und Zubereitung in der Dauerausstellung unseres Museums erzählen.